29 Okt. A2® Kurzschaft und Ana.Nova® Hypridpfanne: 2,5 % Ausfallwahrscheinlichkeit innerhalb von neun Jahren
A2® Kurzschaft und Ana.Nova® Hypridpfanne: 2,5 % Ausfallwahrscheinlichkeit innerhalb von neun Jahren

EPRD 2026
Schaut man sich die Ergebnisunterschiede zwischen den Schaftsystemen an, lässt sich die erneute Steigerung des Kurzschaftanteils an der primären Hüft-TEP-Versorgung gut nachvollziehen. Während die zementfrei verankerten Standardschäfte eine durchschnittliche Auswahlwahrscheinlichkeit von 5,4% innerhalb von 11 Jahren aufweisen, sind es bei den zementfreien Kurzschäften lediglich 3,7% innerhalb des gleichen Zeitraums.
Der zementfreie A2® Kurzschaft wurde 2016 erstmals implantiert und befindet sich im neunten Jahr seiner Nachverfolgung. Mit 19.853 Versorgungen ist er innerhalb dieser kurzen Zeitspanne zu einem der am häufigsten eingesetzten primären Hüftschaftsysteme in Deutschland avanciert. Insgesamt 121 Krankenhäuser setzen das System inzwischen ein und vertrauen auf die erneut sehr geringe Ausfallwahrscheinlichkeit von 3,4% innerhalb von neun Jahren. Zum Vergleich: Die Gruppe der Standardschäfte schneidet innerhalb des gleichen Zeitraums mit einer Ausfallwahrscheinlichkeit von 4,8% ab. Noch besser fällt das Ergebnis in Kombination mit der seit 20 Jahren etablierten Ana.Nova® Hybridpfanne aus: Hier beträgt die Ausfallwahrscheinlichkeit bei den erfassten 9.036 Versorgungen lediglich 2,5 % innerhalb von neun Jahren.
Im Jubiläumsjahr des A2® Kurzschaftes haben wir uns besonders auf den Jahresbericht des Endoprothesenregisters Deutschland (EPRD) gefreut. Auch im neunten Jahr der Nachverfolgung belegt die zementfreie Kurzschaftvariante einen führenden Rang bei den elektiven Hüftversorgungen. Der Anteil der Kurzschaftversorgung stieg auch im Operationsjahr 2025 weiter an – auf 23,7% der primären hüftendoprothetischen Versorgungen.
